Rezension: Blutrubin. Die Verwandlung – Petra Röder

blutrubin

Inhalt:

Claire ist 18 Jahre alt und steckt in einer Krise. Sie sucht Zuflucht bei ihrer Schwester und deren Verlobten Chris, um sich dort darüber klar zu werden wie es weitergehen soll. Eines Abends wird Claire von einem Vampir gebissen und von James, ebenfalls ein Vampir, gerettet. Dieser hat ihr Gedächtnis manipuliert, um ihr die Erinnerung an diesen Angriff zu nehmen.  Als er ihr dann erzählt von wem sie angegriffen wurde, kann sie es erst gar nicht glauben. Erst als sie erneut von dem Vampir, Balthasar, angegriffen wird, muss sie sich der Realität stellen. Es besteht die Möglichkeit, dass sie sich in einen Vampir verwandelt. Es bleiben 48 Stunden Ungewissheit.

James ist im Besitz von Blutrubinen, diese schützen die Vampire vor dem Tageslicht. Er ist schon länger hinter dem Vampir, der Claire angegriffen hat  her.  Er versucht alle Blutrubine an sich zu bringen , denn in den falschen Händen könnten sie schwerwiegende Folgen haben.

Um auch Claire zu schützen müssen die beiden auf schnellsten Wege nach Schottland um den zweiten Blutrubin, der sich in James Besitz befindet, zu holen, doch dort erwarten sie nicht nur die große Liebe sondern auch schreckliche Ereignisse…

Meinung:

Das Buch stand jetzt knapp ein Jahr auf meiner Wunschliste. Jetzt hatte ich endlich Gelegenheit es, im Rahmen einer Leserunde, zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich enttäuscht war. Das Buch hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen.

Die Geschichte an sich ist klasse. Gute und böse Vampire im Kampf um die Macht der Blutrubine. Viele überraschende Wendungen, besonders zum Schluss hin, die lustigen Geister und auch das rasante Tempo fand ich toll.

Aber die Protagonistin Claire fand ich einfach nur furchtbar. Kindisch, trotzig und nervig. Anders kann ich es einfach nicht nennen. Ich finde es wichtig, dass ich mich in den Protagonisten bzw. die Protagonistin hineinversetzen kann. Mein 18. Lebensjahr liegt noch nicht so lange zurück, aber so habe ich mich ganz sicher nicht verhalten.

– Ein Beispiel: James sagt Claire, dass sie unter keinen Umständen ihre Schwester anrufen soll um ihr zu sagen wohin sie gehen, weil es möglich ist, dass der Vampir, der sie angegriffen hat, Mittel und Wege findet das Gesagte aus ihrer Schwester herauszuholen. Und was macht Claire? Keine 5 Minuten später ruft sie ihre Schwester an und nennt ihr die genaue Adresse ihres Ziels.

James war mir sehr sympathisch, der typische Vampir eben. Attraktiv, charmant, geduldig und zuvorkommend. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist süß, ging aber unglaublich schnell.

Ein weiterer Kritikpunkt: Ungereimtheiten und Logikfehler, die meinen Lesefluss gestört haben. Die Ideen sind gut, aber nicht authentisch umgesetzt.

Fazit:

Tolle Grundidee leider mit deutlichen Schwächen durch nervige Protagonistin und Ungereimtheiten.

3stars

  • Broschiert: 332 Seiten
  • Verlag: edition winterwork; Auflage: 1 (20. April 2011)
  • Preis: 16,90€
  • ISBN-13: 978-3942693967

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