Rezension: Pegasuscitar I. Auf magischen Schwingen – Chris P. Rolls

pegasuscitar - auf magischen schwingen

Inhalt:

Feyk ist ein Chiad, ein Leibeigener, der die Schulden seines Vaters bezahlt. Sein Leben besteht nur aus Arbeiten. Er ist seinem geldgierigem Herrn auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Dieser schreckt auch nicht davor zurück seinen Chiad für ein Geld an seine Gäste zu verkaufen. Feyk macht sich keine Hoffnungen, dass es irgendwann mal anders werden könnte. Doch dann übernachtet eines Tages ein rätselhafter Mann in dem Gasthof. Vigar. Als Feyk dessen Pferd versorgt, passiert etwas erstaunliches. Dem Pferd wachsen Flügel. Zarte Gebilde, die nur aus feinen glitzernden Punkten in tausend schillernden Farben zu bestehen scheinen. Ein Pegasus. Folglich ist der faszinierende Vigar ein Pegasusreiter. Natürlich ist diesem nicht entgangen, dass Feyk den Pegasus gesehen hat. Feyk hat eine besondere Gabe, er ist ein Pegasuscitar. Er kann Pegasus erwecken. Als Vigar abreist verspricht er Feyk ihn auszulösen und mitzunehmen. Doch der junge Pegasuscitar ist heiß begehrt. Zwei Königreiche versuchen sich den Pegasuscitar zu schnappen, denn dieser bedeutet einen sehr großen Vorteil im Kampf um die alleinige Herrschaft.

https://www.youtube.com/watch?v=hSyowPkv4iU

Meinung:

Das Buch passt natürlich gerade absolut in mein Beuteschema. Gay-Fantasy und dazu noch mit Pegasus. Eine Geschichte über Pegasus habe ich noch nicht gelesen und deshalb war ich natürlich total gespannt wie diese beiden Bereiche vereint werden. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich bin in die Geschichte getaucht und habe mich gleich wohlgefühlt.

Die Hauptcharaktere Feyk, Vigar, Thyon und Aldjar beherrschen die Geschichte. Jedoch liegt der Hauptteil bei Feyk und dessen Gefühlswelt. Seine Zerrissenheit wem er glauben und vertrauen soll, seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Feyk muss man einfach ins Herz schließen. Auch die Verwirrungen wem denn nun sein Herz wirklich gehört fand ich sehr gut umgesetzt. Und die intensiven Liebesszenen sind mehr als gelungen und perfekt in ihrer Ausführung. Es fehlt nicht an Leidenschaft und Hingabe. Die Nebencharaktere sind sehr unterschiedlich und runden die Geschichte um Feyk, Vigar, Thyon und Aldjar sehr gut ab. Besonders Ellan, den vorlauten Pegasusreiter, hab ich ins Herz geschlossen.

Was mich aber am meisten gefesselt hat, waren die Pegasus selbst. Die Beschreibung dieser magischen Geschöpfe war so detailliert, dass ich sie direkt vor Augen hatte. Wunderschöne Pferde mit zarten Flügeln, die in tausend unterschiedlichen Farben schillern und doch so unerwartet kraftvoll sind.

Zwei winzig kleine Kritikpunkte muss ich dennoch aussprechen. Zum einen ging mir Feyks Entwicklung zu schnell. An einem Tag war er noch der verschüchterte Chiad und kurz darauf ein selbstbewusster junger Mann, der auch mal dem König die Stirn bietet. Und die Zweiteilung des Buches fand ich schade. Der erste Teil endet eigentlich mitten in einer Szene und man sollte sich am besten den zweiten Teil vorab besorgen.

Fazit:

Ein fragiles Kunstwerk mit mächtigen Schwingen, das in 1000 Farben schillert.

4halbsterne

 

  • Broschiert: 252 Seiten
  • Verlag: Fantasy Welt Zone Verlag  (Juni 2012)
  • Preis: 15,95€
  • ISBN-13: 978-3942539319

 

2 Gedanken zu “Rezension: Pegasuscitar I. Auf magischen Schwingen – Chris P. Rolls

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ă„ndern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ă„ndern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ă„ndern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ă„ndern )

Verbinde mit %s