Monday thoughts #19

tears

Bücher müssen berühren, so geht es mir zumindest. Man sollte mit den Charakteren lachen, weinen, leiden und sich freuen können. Doch manche Autoren beherrschen das Spiel mit den Emotionen perfekt, treiben es auf die Spitze und den Leser an den Rand des Erträglichen. Ich muss gestehen, dass ich SEHR nah am Wasser gebaut bin und da reichen manchmal schon ganz banale Dinge um mich zu fluten. Es verbindet mich eine Hassliebe mit Geschichten, die einen sehr emotionalen Plot haben. Es gab schon Bücher, die ich abgebrochen habe, weil der Autor bzw. die Autorin eine so beklemmende Atmosphäre geschaffen hat, dass ich mich einfach nicht mehr wohlgefühlt habe und froh war sie los zu sein. Bei anderen wiederum habe ich manchmal Angst weiterzulesen, weil ich mir nicht sicher bin ob der Charakter, aber auch ich, einen weiteren Schicksalsschlag ertragen und dann doch froh bin das Wagnis eingegangen zu sein. Ja, und dann gibt es Bücher, die den Leser komplett zerschmettern, deren Stimmung sich überträgt und über Tage anhält und möglicherweise nachhaltig prägt. Aber es gibt natürlich auch Bücher, die ein tolles und mega kitschiges Happy-End beherbergen und Tränen der Rührung aufkommen lassen.

So oder so, Bücher, die Emotionen transportieren sind Schätze, wahre Kunstwerke, die den Leser beeinflussen und prägen.

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