Rezension: Gekauftes Glück – Sam Singer

gekauftesglück

Inhalt:

Craig ist ein Nobel – Escort und wird von Dee für eine Nacht gebucht. Nichts Neues, doch das Treffen verläuft anders als geplant. Dee will keinen Sex, sondern nur seine Gesellschaft. Über Wochen treffen sie sich einmal wöchentlich für ein paar Stunden und schauen fern, spielen oder unterhalten sich. Während Craig sich mehr und mehr von Dee angezogen fühlt, weicht dieser jeglicher Nähe aus und meidet das Licht. Sein Gesicht bleibt immer im Dunkeln. Craig verliebt sich in Dee und seine innere Schönheit. Eines Tages kommen sich die beiden näher, aber dann kommt Craig hinter Dee’s Geheimnis und löst damit eine folgenschwere Kettenreaktion aus.

 „Es ist nur… ich habe noch nie sein Gesicht gesehen.“

Meinung:

Bei „Gekauftes Glück“ handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die leider viel zu schnell vorbei war. Ich hätte gerne noch mehr von Dee und Craig gelesen. Obwohl sich die Geschichte an Altbekanntem bedient und stark an „Die Schöne und das Biest“ und auch „Pretty Woman“ erinnert, hat sie mich berührt und gefangen genommen.

In rasanten Tempo erzählt der Autor die Liebesgeschichte von Dee und Craig und hat auch noch eine Botschaft: Wahre Schönheit kommt von innen. Es ist wirklich schwer nicht allzu viel vom Inhalt zu verraten, aber man kann sich wohl schon denken, dass Dee hinter seinen Haaren und den abgedunkelten Räumlichkeiten, Verletzungen versteckt.

Da die Geschichte aus Craigs Sicht erzählt wird, bleibt auch dem Leser Dee’s Gefühlswelt und dessen Aussehen, bis auf die sexy untere Körperhälfte, verborgen. Das hat eine etwas geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen. Man muss sich, wie Dee, ganz auf die inneren Werte verlassen. Gespickt wird das Ganze natürlich mit einer großen Portion Drama, Missverständnissen und Tragik. Es gibt aber auch ein bisschen Erotik und sehr emotionale Momente, die der doch sehr schnell abgehandelten Geschichte hier und da etwas Tiefe verleihen.

Ich fand es ein bisschen schade, dass die Geschichte relativ schnell zu Ende war und man am Ende noch eine seitenlange Leseprobe zu Lesen bekommen hat, während man am liebsten noch viel mehr von Dee und Craig gelesen hätte. Insgesamt aber trotzdem eine gelungene Geschichte mit Potential.

Fazit:

Keine neue Idee, erinnert ein bisschen an eine Mischung aus die „Schöne und das Biest“ und „Pretty Woman“ hat aber trotzdem seinen ganz eigenen Charme und konnte mich überzeugen.

4halbsterne

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 240 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 70 Seiten
  • Verlag: Cursed Side (GbR) (31. Oktober 2012)
  • Preis: 4,11€

 

Ein Gedanke zu “Rezension: Gekauftes Glück – Sam Singer

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