Gay Friday fällt heute aus!

Hallo liebe LeserInnen,

den ‚Gay Friday‘ lasse ich heute ausnahmsweise ausfallen, nicht weil ich keine Lust habe, sondern, weil ich stocksauer bin. Bedanken könnt ihr Euch bei einer Autorin, die mir heute „hinterrücks“ diesen Kommentar auf meine Rezension reingedrückt hat.

**Was die Alte mit den Rechtschreibfehlern meint ist mir allerdings schleierhaft. Vielleicht hat sie was auf den Pupillen???**

Wohlgemerkt stand gestern noch was ganz anderes da und zwar nur ein kurzer Satz, der wurde heute morgen jedoch noch mal ergänzt. Das ist wirklich respektlos. Vor allem, wenn man nicht mal die „Eier“ hat und mir das persönlich sagt.

Und falls die Autorin das liest und meint den Kommentar noch mal ändern zu müssen, ich hab einen netten Screenshot gemacht 😉 Nicht, dass es wieder heißt, ich würde Gay Autoren ruinieren wollen!

 

7 Gedanken zu “Gay Friday fällt heute aus!

  1. Kastanies-Leseecke schreibt:

    Das ist ja krass, allein „die Alte“ zu schreiben ist unterste Schublade. (Und selbst in dem einen Satz fehlt ja schon das Komma, soweit dazu…)
    Anstatt die Kritik zu nutzen und das Manuskript einfach mal zu überarbeiten, nö, lieber rumpöbeln. Traurig!
    Ich lese keine Gay-Literatur, aber für die, die das tun, würde ich den Kommentar ruhig verlinken, damit sie entscheiden können, ob sie von dieser Autorin noch was lesen möchten.
    Bei mir wäre sie unten durch.

    • bigeyesramona schreibt:

      Das mit dem Kommafehler ist mir auch aufgefallen – das nennt man wohl Ironie des Schicksals.

      Diese Person ist mir nicht unbekannt, sie hat mich schon mal schlecht gemacht und ich hab es nur über Dritte erfahren. Damals ging es um meine Posts zur „sexuellen Gewalt in der schwulen Literatur“. Hat sich wohl angesprochen gefühlt.

      Ich wollte eigentlich nur einem, eigentlich sehr uneigennützigen, Projekt (letzte Rezi) helfen. Mehr nicht.
      Aber beleidigen lassen, muss ich mich nicht.

  2. Caro Sodar schreibt:

    Hallo Ramona, lange habe ich überlegt, ob ich mich zu diesem ganzen Tohuwabohu äußere. Ganz einfach aus dem Grund, weil es nicht der erste Streit und ganz sicher nicht der letzte seiner Art sein wird.
    Du bist im Web angegriffen worden und reagierst, indem Du schriftlich zurückschlägst. Es ärgerst Dich, dass die „Autorin“ in einer unhöflichen Art über Dich gesprochen hat und reagierst – zwar etwas höflicher – aber immer noch hinterrücks. An dem Sprichwort: „Der Klügere gibt nach“ ist etwas Wahres dran. Wenn es Dir wirklich nur darum ginge, Ihr zu sagen, dass es Dich verletzt hat, dann hättest Du Sie besser per PN angeschrieben und Ihr hättet das geklärt.
    Indem Du es wieder öffentlich machst und keine Namen nennst, rufst Du genau die Menschen auf den Plan, die sich über Schlagabtausch und Streitereien freuen. Die so reagieren, wie eben beispielsweise Kastanis reagiert. Sie liest kein Gay, hat keine Ahnung um was für ein Buch oder um welche Autorin es geht, aber wir hauen mal direkt auf „Unbekannt“ drauf und regen die Leser dazu an die Autorin zu schneiden.

    Ich möchte hier in keinster Weise besagte Autorin für den oben genannten Satz in Schutz nehmen, denn dass Sie im Eifer des Gefechts manchmal etwas ruppig sein kann, ist bekannt. Warum Sie trotzdem so viele Freunde und Leser hat? Das kann ich Dir und auch gern Kastanis oder anderen Deiner Blog-LeserInnen erklären.
    Wie jeder Mensch – und damit schließe ich uns ein – hat Sie gute und schlechte Seiten. Ihre guten Seiten sind absolute Ehrlichkeit, was heutzutage sehr selten geworden ist. Unglaubliches Mitgefühl für Ihre Mitmenschen und die dürfen auch gern hetero sein. Sie sammelt seit langem für wohltätige Institutionen und selbst Ihre eigenen Ausgaben rechnet Sie nicht auf. Weiterhin ist Sie ein tolle Autorin, mit einem unverwechselbarem Stil, die den Lesern einfach nur Freude mit Ihren Geschichten bereitet. Und ja, manchmal ist Ihr schnell mal etwas herausgerutscht, was nach ein paar Stunden Schlaf vielleicht anders geklungen hätte.
    Trotzdem ist es mir persönlich lieber einmal derb die Meinung gesagt zu bekommen, als nicht zu wissen, woran ich bei meinem Gegenüber bin oder auf dessen ewig lächelnder Schleimspur auszurutschen.

    Nun noch zu Deiner Rezension der „Positive Geschichten“. Ehrlich gesagt hat mir Deine Beurteilung trotz der 4 Sterne ebenfalls nicht gefallen. Sie steckt voller hintergründer „aber“ und „eigentlich“. Du hast geschrieben, dass Du als Bloggerin/Leserin nicht nur die Geschichte sehen darst, sondern das gesamte Buch bewerten musst. Und hier haben wir schon einen Denkfehler. Entweder beurteilst Du als Leserin. Dann ist es subjektiv, emotional, halt einfach Deine Meinung oder Du beurteilst als Bloggerin. Vollkommen objektiv kommentierst Du Inhalt, Ausdruck und natürlich auch die Rechtschreibung.
    Wenn Du als Leserin beurteilst, dann picke Dir gern Deine Lieblinge heraus und lobe diese, aber wenn Du als Bloggerin agierst, dann berichte entweder über alle oder halte es allgemein.
    Das, was Du getan hast, vermittelte den Eindruck, dass Savannahs und Karos Geschichten die Lichtblicke des Buches waren, die den mittelmäßigen Rest angehoben haben. Ich bin sicher, dass Du es so nicht gemeint hast, aber so und nicht anders kam es an.

    Und gerade weil Du betont hast, dass Du mit der Autorin/ Herausgeberin schon einmal Ärger hattest und wie lange Du überlegt hast, die Rezi zu schreiben, hast Du den Eindruck eines Nachtretens vermittelt. Vordergründig nett beurteilt, aber zwischen den Zeilen las man: „Na ja, es ist mehr als durchwachsen, aber immerhin für einen guten Zweck.“
    Das soll keine Anschuldigung sein, denn ich kann nicht beurteilen wie Du denkst. Ich möchte Dir nur als Beobachter mit Abstand meinen Eindruck vermitteln und damit stehe ich nicht alleine da. Auch andere Leser fanden die Bewertung mehr als befremdlich.

    Als Abschluss noch eine Bitte für die Zukunft. Bedenke immer, was Du mit Deinen Statements anrichten kannst. Gerade als Blogger hat man eine gewisse Verantwortung, weil viele Leser eben auf die Meinung des Bloggers hören. Menschen schreiben Geschichten, mal besser und mal schlechter. Diese Menschen können die unterschiedlichsten Schicksale erlebt und aus verschiedensten Gründen zu Schreiben begonnen haben. Wir wissen es nicht. Viele sind sicher einfach nur dreist, leiden an chronischer Selbstüberschätzung oder haben schlicht kein Talent. Nur, wie picken wir uns diese heraus? Wie entscheiden wir, wen wir mit unseren Kritiken vielleicht richtig wehtun und wer es verdient hat einen Dämpfer zu bekommen? Jetzt kommt oft das Argument, dass man eben mit Kritik leben muss, wenn man sich in die Öffentlichkeit begibt. Stimmt schon, aber auch hier kommt wieder mein Argument, dass wir nicht wissen, warum es so war.

    So, jetzt habe ich … ups, schon viel mehr geschrieben als geplant. Darum wünsche ich Dir noch ein schönes Wochenende und ich lese Dich sicher bald wieder bei einer Deiner Rezensionen.

    Viele Grüße

    Caro

    • bigeyesramona schreibt:

      Hallo Caro,

      vielen Dank für deine sehr ausführliche Meinung und Argumentation.
      Ich versuche das jetzt mal Schritt für Schritt abzuarbeiten.

      1. Diese Person hat mich bereits schon mal schlecht gemacht, als ich einen meiner kritischen Posts veröffentlicht habe. Da habe ich das nur über Dritte mitbekommen. Ich kenne sie nicht und hatte auch noch nie was mit ihr zu tun. Sie mag mich nicht, weshalb auch immer.
      Ich habe das öffentlich gemacht, weil sie mich ignoriert. Ich habe bereits beim ersten Mal den Kontakt gesucht und gestern hab ich nochmals ihren Kommentar kommentiert. Keine Reaktion. Dafür ein weiterer Post gegen mich. Sehr profesionell.
      Außerdem hat es mir wirklich wehgetan, für eine 4* Rezension beleidigt zu werden.
      Und mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine da.
      So verhält man sich nicht. Ich habe sie nie beleidigt.
      Interessanterweise haben sich sogar zwei Autorinnen der Anthologie bei mir entschuldigt, auch für S. Verhalten.

      2. Was die Rezension angeht. Ja, ich habe überlegt, ob ich die überhaupt online stelle. Eigentlich hätte dieses Buch höchstens 2* verdient. So hart es klingt, aber es ist für einen guten Zweck. Für wen diese Rezension befremdlich ist, weiß ich nicht. Ist mir auch egal.
      Es gab einige Geschichten, die ich gut fand. Hab ich auch ganz klar gesagt. Weil ich zwei AutorInnen herausgehoben habe, heißt das nicht, dass die anderen schlecht sind. Das mache ich immer so. Auch bei anderen Anthologien. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Nicht jede Geschichte kann gefallen.
      Die Qualität ist extrem unterschiedlich. Und vielleicht wäre es wirklich besser mehr Zeit in die Korrektur zu legen. Das würde sich dann auch bestimmt auf die Verkäufe niederschlagen.

      3. Ich kann Bloggerin/Leserin nicht trennen. Das ist eins. Meine Rezensionen sind immer subjektiv. Anders geht es nicht. Blogger geben nicht das wieder, was andere hören wollen, sondern das was sie empfinden. So mache ich es zumindest.
      Ich meinte das eher in der Ausführlichkeit. Ich bewerte immer das ganze Buch und mal ganz ehrlich, wer möchte ein Buch lesen, das voller Rechtschreibfehler ist? Ich jedenfalls nicht. Da wäre mir das Geld zu schade.

      Ich bin als Bloggerin einiges gewohnt, aber das Verhalten mancher AutorInnen ist schon haarsträubend und nicht mehr tolerierbar.
      Ich denke, die meisten meiner Leser können sich eine eigene Meinung bilden.

      4. Würde ich nachtreten wollen, dann würde mir da schon was anderes einfallen. Danke!
      Das Nachtreten hat S. besser drauf als ich. Sieht man ja an ihren Kommentaren.

      5. Ich hab es auch noch mal in der Rezension geschrieben, ich will keinem Autor irgendein Talent absprechen, noch jemandem was Böses. Aber es wäre schon schön, wenn man AutorInnen, die noch nicht so geübt sind bzw. Probleme haben, bei so einer Anthologie jemanden zur Seite stellt, der sie unterstützt. Ich denke, da wäre dann jedem geholfen.

      Ich verstehe deine Meinung, du bist Teil dieses Projekts und vermutlich auch mit S. befreundet, aber du solltest auch meine Situation verstehen.
      Ich stehe auch in der Öffentlichkeit.

      Ich sehe nichts Schlechtes in der Rezension. Ehrlich nicht. Ich war nicht beleidigend oder überheblich. Ich hab lediglich auf die Qualitätsunterschiede hingewiesen. Die auch ohne Zweifel da sind. Wenn man allerdings nur das liest, was man möchte, sieht es natürlich anders aus.

      Liebe Grüße
      Ramona

      P.S. Ich habe jetzt so viele Entschuldigungen für dieses Verhalten vor die Nase gesetzt bekommen. S. ist gestresst, sie ist halt ehrlich, ihr gehts nicht gut etc. Sorry, aber das entschuldigt gar nichts.
      Ich hab auch Stress, mir geht es manchmal auch nicht gut, trotzdem stelle ich mich nicht hin und beleidige Menschen, die ich gar nicht kenne.
      Da hilft auch nicht, eine Nacht darüber zu schlafen. Hat sie ja gemacht und dann am nächsten Tag ihren Kommentar ergänzt bzw. diesen neuen Post erstellt.

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