Rezension: Panthera Leo – Cat T. Mad

PantheraLeoInhalt:

Paläozoologe Finlay Brown wird von seiner Vorgesetzten unfreiwillig aus seinem heißgeliebten Büro geholt und nach Afrika geschickt. Dort soll nämlich eine längst ausgestorbene Löwenart aufgetaucht sein. Obwohl er dies für komplett unsinnig hält, macht er sich auf den Weg und stellt schnell fest, dass er sich nicht nur im größten Abenteuer seines Lebens befindet, sondern auch die Liebe, in seinem bisher einsamen Leben, Einzug hält.

Überraschenderweise gibt es den Löwen wirklich und dessen Auftauchen bringt Unruhe in die kleine Forschergruppe. Während Finlay Freundschaft mit der Raubkatze schließt, die sich eher wie eine zahme Hauskatze benimmt, werden aus Kollegen erbitterte Feinde. Hier ist nichts so wie es scheint. Auch nicht der Löwe. Ein Fluch hat Blake Graysmark zu einem Wandler gemacht. Und nun jagt ihn seine Vergangenheit.

Ein erbittertet Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Meinung:

Ich hab jetzt schon ein paar Bücher von Cat T. Mad gelesen. U.a. „Rumble & Rush“ und „Blutsbund„. Allesamt tolle Geschichten. Seit „Martes Verlangen“ bin ich aber hin und weg. Ich dachte nicht, dass es noch eine Steigerung gibt, aber mit „Panthera Leo“ ist der Autorin ein wahres Meisterwerk gelungen. Ich bin immer noch ganz in dieser Geschichte gefangen und traue mich gar nicht etwas anderes zu lesen.

Allein schon die Charaktere sind etwas ganz besonderes. Finlay ist ein Eigenbrötler, der sich gerne im Keller bei seinen Knochen verkriecht, keine sozialen Kontakte pflegt und allgemein recht bieder ist. Mit seiner fast schon weißen Haarfarbe, der hellen Haut, der doch eher kleinen Körpergröße und den unzähligen Sommersprossen, wird er nicht immer ganz ernst genommen und oft auch angestarrt. Mir hat sich immer wieder der Gedanke an Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“ eingeschlichen. Natürlich ist Finlay weitaus weniger extrem. Aber eben auf süße und unschuldige Art verschroben und etwas verklemmt. Das zeigt sich auch immer wieder gerne an seinem leuchtend roten Gesicht. In Afrika wird der junge Mann ordentlich auf die Probe gestellt und muss sich auch zum ersten Mal mit seiner Sexualität auseinandersetzen.
Blake hingegen ist wild, ungeniert und ziemlich groß. Das genaue Gegenteil von Finlay. Dieser findet den biederen Briten sehr anziehend und möchte ihm das Rotwerden nur zu gerne abgewöhnen.

Die erotischen Szenen sind sehr heiß. Mir stockte beim Lesen hin und wieder der Atem und die Röte schoss mir in die Wangen, aber nicht vor Scham, sondern aufgrund der Hitze, die sich prickelnd ihren Weg vom Buch in meinen Körper bahnte. Wow. Das Prickeln und Knistern sprang förmlich aus den Seiten. Mal sanft, mal eher animalisch, aber immer sehr gefühlvoll und erotisch.

Aber das Buch besteht natürlich nicht nur aus lustvollen Szenen. Action und Spannung kommen auch nicht zu kurz. Es geht um Geld, Rache und Macht. Ich hatte während dem Lesen wieder und wieder mit der kaum auszuhaltenden Spannung zu kämpfen. Immer wieder musste ich mich selbst davon abhalten, nicht vorzublättern und zu schauen, ob da alles gut ausgeht.

Ein introvertierter Paläozoologe und ein Löwenwandler auf der einen Seite. Ein wahnsinniger Tierarzt und ein geldgieriger Ehemann auf der anderen Seite. Wer wird gewinnen?

Fazit:

Eine faszinierende Mischung aus unterschwelligem Humor, prickelnder Leidenschaft und Spannung, die kaum auszuhalten ist. Macht süchtig.

5stars

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 327 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 144 Seiten
  • Preis: 2,99€
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2 Gedanken zu “Rezension: Panthera Leo – Cat T. Mad

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