Gay Friday #28 – Cat T. Mad ist zu Besuch

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Heute ist Silvia aka „Cat T. Mad“ zu Gast. Eine Autorin, die mir bereits viele spannende Lesestunden beschert hat. „Rumble & Rush“ und „Blutsbund“ haben mich begeistert, aber die neusten Werke „Martes Verlangen“ und „Panthera Leo“ haben mich in helle Begeisterung versetzt.

Wie viele andere Fans auch, warte ich sehns√ľchtig auf „Ein K√∂nigreich f√ľr Puder“, die Geschichte von Martes schrillem Onkel Albrecht und K√∂nig Leonhart. Deshalb hab ich ‚Cat T. Mad‘ jetzt mal ein bisschen auf den Zahn gef√ľhlt und Spannendes erfahren.

Viel Spaß!

B√ľcher

Martesverlangen

Martes Verlangen   /   Wings of Love   /   Climb   /   Carnifex Auberlin   /   Blutsbund   /   Bennett True. Ein Butler zum Verlieben   /   Cumberland   /   Just a Porn   /   Panthera Leo   /   Rumble & Rush

Interview

Liebe Silvia, ich freue mich Dich im Rahmen des ‚ÄėGay Friday‚Äô interviewen zu d√ľrfen. Stell Dich doch mal kurz vor. Wer ist Cat T. Mad?

Ich freue mich, dass ich interviewt werde, kommt schließlich auch nicht alle Tage vor.

Cat T. Mad ist eine verschrobene vierzigj√§hrige Blondine mit einer hyperaktiven und nutellas√ľchtigen Muse im Nacken. Sie wohnt im friedlichen und stillen Wendland ‚Äď zumindest ist es hier so, seit der Castor nicht mehr einmal pro Jahr durchrollt. Wenn sie nicht gerade als Sklavin ihrer Muse an die Tastatur gepeitscht wird, arbeitet sie im administrativen Bereich einer Alten- und Pflegeeinrichtung.

Die wichtigste Frage √ľberhaupt. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Die Leser sind schuld ‚Äď sind sie immer! *zwinker

Ich bin vor ein paar Jahren in einem Forum gelandet, in dem man kostenlos Geschichten lesen konnte. Zu der Zeit war es eine ausgesprochen familiäre Community. Diese Basis hat schnell dazu animiert, ebenfalls einen Versuch im Schreiben zu starten. Der Anklang auf meine Fantasiegespinste war so motivierend, dass ich seither nicht mehr von der Tastatur wegzubekommen bin.

Wie bist Du im Gay Genre gelandet?

Da ich durch jenes oben besagte Forum auf diese Art von Leseware gestoßen bin, hat es mich verleitet, auch in dem Bereich zu schreiben.

Liest Du selbst auch viel in diesem Genre? Hast Du ein Lieblingsbuch bzw. einen absoluten Geheimtipp?

Ich gebe zu, ich bin so eingefahren, dass ich sogar nur noch dieses Genre lese und um andere meistens einen Bogen mache.

Ein Lieblingsbuch oder Geheimtipp? Wenn es nach Lieblingsb√ľchern geht, so w√ľrde es wohl den Rahmen dieses Interviews sprengen, denn die Liste w√§re verdammt lang. Es gibt viele, die sich den ersten Platz bei meinen Favoriten teilen. Ein Geheimtipp ist ebenso schwer. Meistens lese ich B√ľcher, die neu ver√∂ffentlicht werden ‚Äď dementsprechend sind sie nicht lange geheim, sondern schnell in aller Munde.

Gibt es eigentlich von Dir auch was ‚ÄěHeterosexuelles‚Äú zu lesen? Oder kannst Du Dir vorstellen, irgendwann in diese Richtung zu gehen?

Ja, es gibt eine SM-Kurzgeschichte, die ich unter dem Pseudonym Madita Dyck ver√∂ffentlicht habe. Das Pseudonym Cat T. Mad steht nur f√ľr Gaystories. Ich schreibe aus purem Zeitmangel derzeit keine Geschichten mit heterosexuellen Inhalten.

Du bist eine sehr vielseitige Autorin und schreibst ganz unterschiedliche Geschichten? Fantasy, Crime, Pseudo-Historical, aber auch Erotik und Drama. Im Mittelpunkt steht immer die Liebe. In welchem dieser Subgenres bewegst Du Dich am liebsten?

In allen, sehr pauschal, ich weiß. Es gibt Phasen, da schreibe ich gern Geschichten, die pseudohistorisch sind, dann brauche ich mal wieder etwas, das spannend ist und einen gewissen Gruselfaktor hat. Es variiert wirklich ganz nach Lust und Laune. Lediglich Fantasy kommt bei mir ein wenig zu kurz. Das bekomme ich hoffentlich im nächsten Jahr ausgeglichen.

Wie sieht Dein Schreiballtag aus? Hast Du vielleicht ein besonderes Ritual beim Schreiben?

Einen Schreiballtag oder gewisse Rituale in dem Sinne habe ich nicht. So wie die Muse will (ich bin ehrlich ihr Sklave) und wie es zeitlich passt. Wichtig ist f√ľr mich der Kaffee neben dem Rechner. Okay, ich r√§ume ein, meistens auch S√ľ√üigkeiten in irgendeiner Form.

Was ich allerdings habe ‚Äď keine Ahnung, ob man es bedauern oder unterhaltsam finden sollte, ist: Ich habe nur einen Tisch, an dem ich schreiben kann und vor dem muss ein ganz bestimmter Stuhl stehen ‚Äď das Ganze auch noch in meiner K√ľche.

Ehrlich, ich beneide Autoren, die w√§hrend Bahnfahrten tippen, sich in den Garten verkr√ľmeln und ‚Äěmal eben …‚Äú. Funktioniert bei mir nicht. Ich habe ein verwaistes Arbeitszimmer, einen sch√∂nen gro√üen Schreibtisch ‚Ķ und kann nicht dran tippen. Nicht ein Wort! Ich kann auch mit dem Netbook im Garten sitzen. Nicht ein Wort! Ich brauche meine K√ľche, diesen Tisch und diese St√ľhle. Keine Ahnung, ob ich vielleicht das Ger√§usch der laufenden Waschmaschine ben√∂tige, oder weil die Kaffeemaschine n√§her ist ‚Ķ also sozusagen ein Ritualplatz ^^

Woher nimmst du Dir die Inspiration f√ľr Deine tollen Plots?

Von Nehmen kann bei mir nicht wirklich die Rede sein. Ich sehe oder höre etwas und das hat den Effekt eines Blitzeinschlags. Manchmal Bilder, zu denen mir sofort eine Geschichte einfällt. Manchmal ein Video, das ich mir bei Youtube angesehen habe. Ein Lied, das sofort Geschichten freisetzt. Einen Satz, den ich irgendwo gelesen habe.

Gestern habe ich irgendwo auf einer Seite ‚ÄěBaba Jaga‚Äú gelesen. Nur die zwei W√∂rter, es war eine √úberschrift f√ľr einen Artikel. Ein paar kennen vielleicht die russische Hexe aus dem Kinderm√§rchen. Das hatte sofort den Effekt, dass ich den Plot zu einem russischen Hexer im Kopf hatte, der nicht im entferntesten etwas mit dem M√§rchen zu tun hat. Ob ich sie je schreiben werde, wei√ü ich noch nicht. Aber der Plot ist notiert und zu den anderen, noch wartenden, geworfen worden.

Mit Albrecht aus ‚ÄěMartes Verlangen‚Äú hast Du ja fast schon eine Kultfigur geschaffen. Du hast ihm jetzt auch eine eigene Geschichte gewidmet. Ich warte sehns√ľchtig darauf. Wann soll sie denn erscheinen?

Ein Teil von mir w√ľrde gern ewig an Albrecht schreiben. Gott, ich liebe diesen exzentrischen Kerl und mir w√ľrde wohl immer wieder etwas einfallen, um die Geschichte weiter zu schreiben. Geplant ist jedoch, dass ‚Ein K√∂nigreich f√ľr Puder‘ im Oktober fertig werden soll.

Hast Du einen Protagonisten, der Dich beim Schreiben in den Wahnsinn getrieben hat? Oder sind die alle handzahm?

Sie treiben mich alle in den Wahnsinn. Es gibt nicht eine Geschichte, in der ich beim urspr√ľnglichen Plot h√§tte bleiben k√∂nnen. Am meisten hat mir jedoch Auberlin aus dem Carnifex zu schaffen gemacht. Eine ‚Äěangedachte‚Äú Kurzgeschichte, aus der dann √ľber vierhundert Seiten geworden sind. Das Ganze mit einem M√§nnerverschlei√ü garniert, der so niemals angedacht war.

An welchen Buchprojekten arbeitest Du gerade? Auf was d√ľrfen wir uns freuen?

Aktuell sitze ich an Albrecht, also ‚Ein K√∂nigreich f√ľr Puder‘ sowie ‚Erasure ‚Äď Ausradiert‘. Man darf sich also auf den Rosenwasser liebenden Gockel freuen und auf ein Drama, √ľber das ich noch Stillschweigen bewahre ūüôā

Abschließende Worte an Deine Fans.

Dankeschön. Ich denke, das ist das wichtigste Wort von allen.

Ich freue mich, wenn ich Leser f√ľr ein paar Stunden entf√ľhren und in meine erfundenen Welten mitnehmen kann. Es ist toll zu lesen und zu h√∂ren, dass es mir bei vielen gelingt – und ein gro√üer Ansporn, mindestens so weiter zu machen, wie bisher. Ich hoffe, Euch auch in Zukunft durch √ľberraschende Plots und mit eigensinnigen Protagonisten Lesevergn√ľgen bereiten zu k√∂nnen.

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Liebe Silvia, vielen Dank f√ľr Deine Zeit und das aufschlussreiche Interview.

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