Monday thoughts #70 – I think I wanna marry you!

WeddingHach – Hochzeiten sind was schönes.

Ich träume ja von einer Trauung am Strand. Blaues Wasser, eine leichte Brise, Sonnenschein, warmer Sand und der schwere Duft von unzähligen Blumen. Tja, fehlt nur noch der passende Mann 🙂

In Büchern sind Hochzeiten so eine Sache. Oftmals erzählt ist es ja nur eine Momentaufnahme. Zwei Menschen lernen sich kennen, verlieben sich, ein bisschen Drama muss auch sein und zum Schluss das Happy End. Der Leser kann sich dann selbst ausmalen, wie es weitergeht. Hochzeiten gibts da nicht ganz so oft, dennoch hab ich hier und da schon einer „Buch“-Hochzeit beiwohnen dürfen.

Aber warum gibts das nicht in Gaybooks? Da gibts ja doch schon einige Ehepaare, aber das Thema Hochzeit wird meist nur kurz, in zwei, drei Zeilen, abgehandelt. Viel Platz geht für Vorbereitungen der Hochzeit drauf, aber die eigentliche Zeremonie wird im Schnelltempo abgehandelt. Eigentlich schade. Ich hätte richtig Lust auf eine romantische Vermählung – natürlich „männlich“ romantisch – mit Trauung, Gelöbnis und allem Pipapo – das alles geht ja zum Glück auch ohne Kirche. Und für einen Epilog ist doch eigentlich immer Platz.

Klar, träumen die Männer nicht schon im Kindesalter von ihrer Traumhochzeit. Ich glaube, da unterscheiden sich Mann und Frau doch etwas 🙂 Aber Männer heiraten doch auch gerne, gerade wenn man sich abgöttisch liebt.

Also, warum packt man das nicht auch mal in eine schwule Liebesgeschichte?

Ist das unmännlich? Will das keiner lesen? Heiraten wirklich so wenige schwule Paare, denen es möglich wäre?

P.S. Falls jemand ein GayBuch gelesen hat, das eine „ausführliche“ Hochzeit beinhaltet, dann immer her damit ❤

4 Gedanken zu “Monday thoughts #70 – I think I wanna marry you!

  1. Rigor Mortis schreibt:

    Ähm Las Vegas ist eben schnelllebig und noch langsamer konnte ich es nicht schreiben 😉 Aber du hast schon recht, all zu oft ist es nicht beschrieben.

  2. j125 schreibt:

    Hallo,

    mir ist das gar nicht so aufgefallen, dass es in Gay-Books weniger (ausführliche) Hochzeiten gibt, als in anderen Büchern. Denn auch in anderen Büchern liest man wie ich finde sehr wenig Hochzeiten. Entweder beginnt die Geschichte danach oder hört kurz davor auf. Wenn man das als Problem empfindet, sehe ich das eher in beiden Bereichen 😉

    Ich weiß nicht, ob du „Winterhimmel“ von Christina McKay kennst. Dazu gibt es eine extra Kurzgeschichte über die Trauuung, wo es vor der Standesbeamtin auch ein kurzes Gelöbnis gibt und die Hochzeitsfeier beschrieben wird. Es zwar nicht soooo ausführlich, aber immerhin ist es mal Thema 😉 Hier ist mal der Link zu der Autoren-Homepage, falls es dich interessiert: http://chris-mckay.de/buecher/
    Auf meinem Blog werde ich heute auch eine Rezension von „Winterhimmel“ posten, falls du daran Interesse hast 😉

    Liebe Grüße,
    Julia

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