Rezension: Sein devoter Alpha (Dominante Gefährten 1)- Savannah Ford

SeindevoterAlphaInhalt:

Der Vampir Dante Sullivan hat einen lästigen Auftrag zu erfüllen. Ein enger Freund von Wolfs-Shifter Trent Donovan, der zum Cohutta-Rudel gehört, wurde ermordet. Dieser hatte auch die Rolle des Masters in seinem BDSM-Club inne. Dessen Leiche soll er nun abholen. Als ihm Trent aber die Tür öffnet, wird beiden klar, dass sich ihr Leben nun für immer verändert. Sie sind Gefährten. Kurze Zeit später, im Club, treffen die beiden auf Corey, einen Menschen, der ebenfalls ihr Gefährte ist.

Die Probleme nehmen ihren Lauf, als ein Brandanschlag auf den Club sowie auf Trent selbst verübt wird. Doch wer steckt hinter den Anschlägen?

Meinung:

Ich hab mich so auf das Buch gefreut. Endlich mal wieder eine neue Gestaltenwandler – Reihe. Doch überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Dafür gabs leider viel zu viel auszusetzen.

Die Idee an sich, finde ich klasse. Man merkt ja schon am Titel, dass es sich hierbei um einen Alpha-Wolf mit submissiven Tendenzen handelt. Eigentlich bin ich kein Fan von BDSM-Geschichten, aber die Werwolf-Komponente hat den Ausschlag gegeben. Allerdings gibt es nicht wirklich viele härtere Spielereien. Es sind gerade mal zwei Sessions in dem berühmt berüchtigten Club. Und die sind ziemlich kurz, etwas wirr und wirklich nicht erotisch. Da kam so gar keine Stimmung auf. Bei den Gefährten schon, bei mir nicht.

Auch die ganze Geschichte an sich, ist etwas verwirrend. Die drei Gefährten treffen unheimlich schnell aufeinander. Die Chemie stimmt, die Gefühle schlagen Purzelbäume, doch es braut sich im Hintergrund ein lebensgefährliches Gewitter zusammen. Der Brandanschlag auf den Club, könnte man Corey’s ehemaligen Master zuschieben. Doch weit gefehlt, denn der wahre Täter ist gefährlich nah. Tja, was dann kommt, ist für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar. Intrigen, Hass, wertvolle Dokumente und ein Kampf auf Leben und Tod. Ein bisschen mehr Information zu den Hintergründen wären sehr hilfreich gewesen. So wirkt es nun einfach, ohne wirklichen Kontext, zusammengebastelt.

Die Charaktere sind leider wenig authentisch. Wir haben den Vampir Dante, einen dominanten Arzt, der sich absolut nicht vorstellen kann, seiner Heimat L.A., den Rücken zu kehren. Und siehe da. Plötzlich trifft er seinen Gefährten und alles ist Schnee von gestern. Corey wirkt blass neben Dante und Trent. Er wurde misshandelt, fasst aber extrem schnell Vertrauen und vergisst all die schlechten Erfahrungen. Trent, auf den ich mich am meisten gefreut habe, hat mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet. Auf der einen Seite ist er der toughe Alpha-Wolf, der sich in Gefahr begibt und die schützt, die er liebt, auf der anderen Seite ist er aber auch extrem weich und scheut sich nicht, schluchzend an die Brust seines Gefährten zu sinken. Auch seine submissive Rolle konnte ich nicht wirklich mit seiner sonst eher dominanten Art in Einklang bringen.

Eine weitere Frage, die ich mir gestellt habe ist, ob es sich hierbei um eine Übersetzung handelt oder nicht. Leider haben mir die vielen Wortwiederholungen und die Rechtschreibfehler den Rest gegeben.

Fazit:

Eine an sich spannende Grundidee mit extrem viel Luft nach oben.

sterne-1.0

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1027 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 95 Seiten
  • Preis: 3,49€
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Ein Gedanke zu “Rezension: Sein devoter Alpha (Dominante Gefährten 1)- Savannah Ford

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