Rezension: Café der Nacht – Susann Julieva

Cafe-der-NachtInhalt:

20 Jahre nach der Schließung des legendären „Café der Nacht“, erhält Maxim die Nachricht, dass nun er der neue Besitzer des Café’s werden soll. Er macht sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Das Café war einst Treffpunkt und Geburtsstätte einiger Ikonen. Auch von Dean Monroe, ein genialer Schauspieler, der viel zu früh verstarb. Maxim wird mit Erinnerungen und seinen Gefühlen für  Monroe konfrontiert. Er will dem Rätseln des Café’s auf die Spur kommen, doch dabei stößt er auf einige Ungereimtheiten und am Ende stellt sich eine Frage: Ist Monroe noch am Leben und bekommt Maxim eine zweite Chance, um für die Liebe seines Lebens zu kämpfen?

Meinung:

Susann Julieva hat mich bereits in der Anthologie „Yep – Warum nicht anders?“ verzaubert. Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig und mir in dieser Form noch nicht untergekommen. Auf fast schon magische Art und Weise, zaubert Susann Julieva, mit ihren ruhigen und doch blumigen Worten, prächtige Bilder. Die Geschichte mutet, vor allem durch die gut ausgearbeiteten und vielschichtigen Charaktere, sehr plastisch an. So, als wäre man ein Teil des Buches und würde jeden Ort auch selbst besuchen, jedes Gespräch mitbestreiten, jedes Gefühl selbst erleben.

Der Titel „Café der Nacht“ lässt bereits vermuten, dass es sich hier um etwas Großes und Bedeutendes handelt. Die Geschichte steht dieser Vermutung in nichts nach. Wir treffen auf große Künstler, teilweise ziemlich exzentrisch und etwas verschroben, aber jeder für sich genial. Man begleitet Maxim auf seiner Reise in die Vergangenheit und es ist fast so, als wäre man tatsächlich da, im „Café der Nacht“, mit all den faszinierenden Persönlichkeiten. Jede einzelne Person bekommt einen eigenen Platz, eine Stelle, an der sie aus ihrem Leben erzählen kann. Jeder zählt und macht diese, eigentlich schon unwirkliche, Geschichte zu einem gewaltigen Lesevergnügen, das nicht nur zum Träumen einlädt, sondern die komplette Gefühlspalette vor dem Leser ausbreitet.

Besonders spannend war es, das Geheimnis um Monroe zu lüften. Lebt er wirklich noch oder ist das alles ein Wunschdenken? Susann Julieva lässt sich sehr viel Zeit, das Geheimnis zu enthüllen und man kann sich bis zum Schluss nicht sicher sein, wie es ausgeht. Aber lest selbst!

Die Geschichte kann man nicht einfach mal so zwischendurch lesen, man muss sie genießen, denn selten bekommt man einen so delikaten Lesehappen vorgesetzt.

Fazit:

Eine nostalgische Zeitreise mit viel Gefühl.

5stars

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 634 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 317 Seiten
  • Verlag: dead soft verlag (13. November 2013)
  • Preis: 6,99€
  • Hier kann man es kaufen *klick*

 

2 Gedanken zu “Rezension: Café der Nacht – Susann Julieva

  1. j125 schreibt:

    Hey,

    der Schreibstil der Autorin ist mir in der Anthologie auch besonders aufgefallen. Ich finde, du hast ihn sehr schön zusammengefasst.

    Die Geschichte klingt sehr spannend und geheimnisvoll. Schon wieder ein Kandidat für die Wunschliste.

    Grüße,
    Julia

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