LBM 2015: Die Abenteuer der Micky Maus-Gang. Von Schwänzchen und unerotischen Büchern (FSK 18)

messefotonewTag 2 nach der Leipziger Buchmesse 2015

Ich bin immer noch platt, aber total happy. Ich hab so viele tolle Menschen getroffen – alte Bekannte, aber auch viele LeserInnen, AutorInnen und VerlegerInnen, die ich bisher noch nicht im realen Leben getroffen habe.

Der erste Tag auf der Messe – Freitag, der 13.03.2015 – hatte etwas von einem Familientreffen. Es gab ein großes „Hallo“ am dead soft/Incubus – Stand – ich hab mich riesig gefreut, Simon Rhys Beck, Swantje Berndt, Bianca Nias, Susann Julieva, Jana Walter, Justin C. Skylark, Chris P. Rolls und Claudia Schuster wiederzusehen. Und abends gab’s dann noch ein weiteres Wiedersehen, in großer Runde, mit Jobst Mahrenholz und Sandra Busch bei selbstgekochter Tomatensuppe.

Endlich konnte ich auch Raik Thorstad und Daniel Marz vom Incubus Verlag kennenlernen und natürlich Julia Schwenk vom Cursed Verlag. Das war längst überfällig und sollte bald wiederholt werden 🙂

Am Samstag war die Messe brechend voll. Ein unzumutbares Gedrängel und monströse Menschenmassen, die sich durch die riesigen Hallen geschoben haben. Ein Vorankommen fast unmöglich.

photomeetandgreet

Das „Meet & Greet“ des dead soft Verlags war ein voller Erfolg und hat großen Spaß gemacht. Dort bin ich auch auf Sophie R. Nikolay gestoßen, die ich vor anderthalb Jahren in Frankfurt kennengelernt habe. Das war natürlich etwas ganz Besonderes. Ein paar Blogleser hab ich auch noch getroffen, was mich wirklich gefreut hat.

Am letzten Tag war es dann schon deutlich ruhiger. Allgemein hat sich Müdigkeit breitgemacht – trotzdem gab es auch da noch interessante Treffen und Gespräche. Ein Highlight war natürlich das Wiedersehen mit Dana von „Bambinis Bücherzauber„.

Insgesamt hab ich nicht allzu viel von der Messe gesehen. Meistens war ich am dead soft/Incubus Stand und in der Manga-Halle beim Cursed Verlag. Trotzdem verging die Zeit wie im Flug und ehe ich mich versah, war es plötzlich vorbei.

Ich vermisse bereits alle liebgewonnenen VerlegerInnen, AutorInnen und LeserInnen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

Meine Ausbeute

DSC_0013new

Die Mickey Maus – Gang

Seit Freitagmorgen klebten Susanne Lesemaus, M.S. Kelts und meine Wenigkeit zusammen. Mittags stieß dann auch noch Kathrin, die Vierte im Bunde, dazu. Wir hatten soooooo viel Spaß. Und der Abschied gestern Nachmittag war gar nicht so einfach, obwohl ich mich sehr auf mein eigenes Bett gefreut habe. Die Chemie hat einfach gestimmt.

photomesse2(Susanne Lesemaus, M.S. Kelts, Ramona, Kathrin)

Doch wie kam es zur Micky Maus – Gang? Tja, da muss ich etwas weiter ausholen – aber haltet Euch fest, denn jetzt wird’s schlüpfrig 🙂

Am Samstagabend haben wir uns, zusammen mit Bianca Nias und deren Freundin Barbara, in einer Trattoria eingefunden. Die Fahrt dorthin war allerdings schon sehr amüsant. Klein-Ramona konnte nämlich nicht die Klappe halten und mokierte sich über eine (un)erotische Komponente, die sie erst in einem Buch gelesen hat. Da haut einer seinem Sexpartner sein „Teil“ ins Gesicht. Geht ja gar nicht! Absolut unerotisch – zumindest für mich. Man sollte aber das Kopfkino von Gay-Autoren und Gay-Lesern nicht unterschätzen. Aus dieser kleinen Anmerkung wurde ein „Running Gag“ und bis am Montag haben wir uns darüber schlappgelacht. So „aufgeheizt“ ging es dann zum Pizza essen. Ein Wunder, dass wir da kein Hausverbot bekommen haben 🙂 Man sollte sich nämlich wirklich überlegen, was man in der Gegenwart von Gay-Autoren und Gay-Lesern so von sich gibt. Mein Micky Maus-Eis – ja, ich hab mir ein Micky Maus-Eis bestellt, mir war einfach danach, – wurde zum Highlight. Total unschuldig habe ich angemerkt, dass sich hinter den riesigen Waffelöhrchen ein winziges (Mäuse)Schwänzchen verborgen hat. Oh, oh! Schockierte Blicke in meine Richtung – aber da war es dann schon zu spät. Plötzlich lagen 6 grölende Weiber halb unter dem Tisch und konnten sich gar nicht mehr beruhigen. Danach ging es wirklich bergab. Wir haben uns totgelacht – über wirklich alles. Stundenlang.

Merke

Speisen, die man in der Gegenwart von Gay-Autoren und Gay-Lesern meiden sollte:

  • Micky Maus – Eis. Das hat nämlich ein kleines Schwänzchen.
  • Pinocchio – Eis. Das hat eine ziemlich große Tüte.
  • Bananensplit. Darin verbirgt sich auch so manch großes „Teil“, außerdem spricht die Form schon Bände.

Wörter, die man in der Gegenwart von Gay-Autoren und Gay-Lesern meiden sollte:

  • Pusten, blasen, rubbeln – egal in welchem Kontext.
  • Schwänzchen – geht gar nicht.
  • Käsefüße – wenn man sich gerade ein sexy Bild anschaut.
  • die Liste lässt sich beliebig ergänzen

Falls ihr Euch fragt, ob da Alkohol im Spiel war. Nicht wirklich, zumindest bei mir nie, da ich keinen trinke 🙂 Man könnte es auf den Schlafmangel und die Aufregung schieben, aber seien wir mal ehrlich, wir sind einfach so. Wir hatten Spaß und haben gelacht, diskutiert und frei Schnauze alles von uns gegeben, was uns gerade in den Sinn kam. Für die Autoren ist auch die ein oder andere Idee dabei rausgesprungen. Wie Bianca schon anmerkte „Irgendwo müssen unter dem Tisch der Trattoria ein paar Plotbunnys versteckt gewesen sein…“

I loved it! Ich freu mich schon auf das nächste Treffen 🙂

Veröffentlicht in: News

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s