Rezension: Berlin Blues: Eine ‚Böse Jungs‘ Geschichte – Susann Julieva

berlinbluesInhalt:

Es könnte doch alles so schön sein …

James und Danny haben sich eigentlich ganz gut in Berlin eingelebt und genießen ihr Studentenleben. Als allerdings der Musiker Gabe in ihr Leben tritt, der scheinbar großes Interesse an Danny hat, und sich dann noch herausstellt, dass James noch lange nicht über den Tod seiner Mutter und seiner von Gewalt und Angst geprägten Kindheit hinweg ist, fangen die Probleme an.

James und Danny lieben sich, aber reicht Liebe wirklich aus, um alle Wunden zu heilen?

Meinung:

Ich bin ein großer Fan der „Bösen Jungs“ und hab mich riesig gefreut, als jetzt diese Novelle zu James und Danny herauskam. Obwohl die Geschichte eigentlich fertig erzählt wurde, fand ich es doch sehr schön, noch mal auf die beiden Jungs zu treffen und sie nach Berlin, in ihr neues Leben, zu begleiten.

Schon in der Hauptgeschichte konnte ich mich mit James am meisten identifizieren. Ich mag ihn unheimlich gerne. Er ist der Dreh- und Angelpunkt, der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Das ist auch hier der Fall. Diese Novelle spiegelt, meiner Meinung nach, James Charakter wider. Nachdenklich, ruhig und dunkel von dem Schatten, der sich über seine Seele, sein Wesen gelegt hat. Aber trotzdem ist da auch immer ein kleiner Funke, der nur ein bisschen Hilfe braucht, um zu einem großen, hellen Feuer zu werden.

James Gefühlsleben steht deutlich im Fokus. Seine Trauer, sein Hadern, sein Leid und seine Angst, Danny an Gabe zu verlieren. Allerdings hätte gerne mehr über Dannys Sorgen und Ängste erfahren. Die sind zwar greifbar, hätten aber deutlich mehr Platz benötigt. Das ist aufgrund der Kürze jedoch nicht möglich.

„Berlin Blues“ ist sehr emotional. Wir haben auf der einen Seite, die schwere Last an Schuld, Sehnsucht und Trauer und auf der anderen Seite, eine Leichtigkeit durch die Nebenfiguren Gabe, Grazzo und Co., die alles immer wieder auflockert.

Das Ende ist wirklich schön. Manche Wunden können nicht heilen, aber erträglicher werden, wenn man Menschen um sich hat, die einen so nehmen, wie man ist und helfen, tagtäglich einen Schritt nach dem anderen zu machen.

„Berlin Blues“ ist nicht nur die Fortsetzung einer wirklich schönen Liebesgeschichte, sondern auch eine Hommage an Berlin – mit allen Ecken und Kanten. Man merkt einfach, wie verbunden sich die Autorin mit der Hauptstadt fühlt.

Winterwonderland in Berlin. Ein Muss für alle Fans von Danny und James.

Fazit:

Manchmal muss man an Wunder glauben – besonders an Weihnachten. Da ist wirklich alles möglich ❤

4halbsterne

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 337 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 107 Seiten
  • Verlag: Noxalibri; Auflage: 1 (1. Oktober 2015)
  • Preis: 2,99€
  • Hier kann man es kaufen: Berlin Blues

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